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Leitsätze für räumliches Leitbild nehmen erste Formen an

Es lechtete aus den Werkstätten - die Leitsätze zur räumlichen Entwicklung gedeihen.

 

(aus: Seeblick vom 29. August 2014)

 

Die Interessierten des im Frühling 2014 öffentlich ausgeschriebenen Stadtentwicklungsprozesses haben sich vor Kurzem zu ihrem dritten Workshop getroffen. Der Entwicklungsschwerpunkt «Innenstadt mit Herz» nimmt dabei immer deutlichere Formen an.

 

Bei den ersten beiden Workshops vor den Sommerferien wurden Ideen und Anregungen zusammengetragen und eingestuft. Beim dritten Workshop ging es darum, die bisherigen Arbeiten noch einmal zusammenzufassen und bei externen Fachleuten spiegeln zu lassen. Daraus entstanden schärfere Konturen der bisherigen Arbeiten. Obschon auch im dritten Workshop in vier rund 20-köpfigen Gruppen an verschiedenen Themenbereichen gearbeitet wurde, sind klare Stossrichtungen der gewünschten Entwicklung erkennbar.

 

 

Qualität vorantreiben

 

Die am Workshop Beteiligten wollen an die Blütezeit um die Jahrhundertwende vom 19. ins 20. Jahrhundert anknüpfen und wieder mehr Leben im öffentlichen Raum sowie Hotels und attraktive Boulevardgastronomie in die Hafenstadt bringen. Die gemessen an ihrer zentralen Lage am See unternutzten Bauzonen sollen Platz bieten für möglichst viele Interessen von Stadt und Region. Qualitative Aspekte sollen dabei hoch gewichtet und Synergien erkannt und genutzt werden. Unter anderem wurde dazu auch die von den öffentlichen Schulen und der Stadt bereits in den Medien aufgerollte Idee eines «Bildungs-, Sport- und Freizeitcampus», mit Grünkorridor bis mitten in den Stadtkern, genannt. Die Workshop-Teilnehmenden hielten ausserdem fest, dass die gewünschte Nutzung des öffentlichen Raums die Art der Gestaltung und der verkehrlichen Massnahmen beeinflussen soll und nicht umgekehrt.