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Werkstattbericht vom zweiten Stadtentwicklungs-Workshop

Teamthema «Begegnungsherz»
Daniel Aegerter präsentiert die Arbeit des Teams «Wirtschaft»

 

(aus: Seeblick vom 16. Mai 2014)

 

Am 7. Mai fanden sich wiederum gegen 100 Personen, um an den vor einem Monat eingebrachten Ideen weiter zu arbeiten. Es ging darum, die sehr breite Vielfalt von Ideen und Vorstellungen  mit Hilfe von Kategorien zu ordnen und erste Einschätzungen zur Machbarkeit und Priorisierung vorzunehmen.

 

Seit April sind 100 Romanshornerinnen und Romanshorner daran, sich konkret mit der Entwicklung von Romanshorn auseinanderzusetzen. Nachdem am ersten Workshop möglichst viele Ideen und Inputs gefragt waren, wurden diese im zweiten Anlass vom 7. Mai kategorisiert, gebündelt und konkretisiert.

 

 

Rückblick auf den ersten Workshop

 

Unter dem Sammelbegriff «Begegnungsräume» konnten die Teilnehmenden im ersten Workshop ihre Ideen zu allen vier Themenbereichen «Kultur & Bildung», «Wirtschaft & Verkehr», «Gastro & Einkaufen» sowie «Freizeit & Sport» in einem Worldcafé einbringen. Dabei hat sich gezeigt, dass neben konkreten Ideen auch Zukunftsvisionen und allgemeine Anliegen, wie höhere Qualitäten bei bestehenden Bauten und Anlagen sowie zusätzliches Engagement bei der Belebung der Stadt eine grosse Bedeutung haben. Die Anregungen richteten sich ebenso an die öffentliche Hand, wie auch an Private und Vereine.

 

 

Teamarbeit am zweiten Workshop

 

Im zweiten Workshop arbeiteten die Teilnehmenden in vier Gruppen von je rund 25 Personen unter Führung von je zwei Stadträten an ihrem bevorzugten Themenbereich. Aufgabe war, Teams zu bilden und anhand der Ideenliste vom ersten Workshop die verschiedenen Inputs zu kategorisieren in Allgemeines/Übergeordnetes, Schlüsselprojekte und Impulsprojekte. Was nicht eingeordnet werden oder worauf man sich nicht einigen konnte, wurde vorerst „parkiert“. Im Weiteren sollten die Teams möglichst ein Thema  oder einen Vorschlag herausschälen. Das verlangte, dass man sich zusammenraufen und Konzentrationsentscheide treffen musste. Ebenso erfolgte eine erste Einschätzung der politischen Machbarkeit. Die Zwischenergebnisse wurden dann in der Gruppe vorgestellt und konsolidiert und zum Schluss im Plenum präsentiert.

 

Interessant waren die verschiedenen Herangehensweisen. Nicht überraschend beschäftigen sich verschiedene Teams mit den Themen Sport- und Kulturstätten, Verkehr sowie mit Fragen in der Innenstadt. Es ergaben sich unterschiedliche Blickwinkel. Die Schnittmengen der sich überschneidenden Themen sollen helfen, gemeinsame Nenner zu finden und Entscheidungsgrundlagen zu erarbeiten.

 

Der nächste Workshop findet nach den Sommerferien statt. Dann werden die Gruppen ihre Themen und Ideen mit Hilfe von Fachpersonen nochmals prüfen und hinterfragen. Es bleibt auf jeden Fall spannend, zu welchen Ergebnissen der Beteiligungsprozess an der Zukunft von Romanshorn führen wird. Diese werden der Bevölkerung am 22. November vorgestellt.