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Umzug der Verwaltung – Lösung mit zentralen Schaltern

28.09.2017 16:06



Nach der Ablehnung des Projektes einer zentralen Verwaltung in den Liegenschaften der Post galt es, Alternativen zu finden. Im Frühjahr 2018 wird die Bauverwaltung die Büros im Gebäude des EW Romanshorn an der Bankstrasse verlassen müssen. Die Sozialen Dienste bekamen von der Post kulanter Weise nochmals eine Verlängerung für die schon lange gekündigten Räumlichkeiten am Bahnhofplatz bis Ende September 2018. Viele Optionen für Büroflächen über 400 Quadratmeter gibt es nicht in Romanshorn. Zudem sollen sie möglichst zentral und gut erschlossen liegen.

 

Wünsche der Bevölkerung berücksichtigt

Wichtig war dem Stadtrat, dass die Erkenntnisse aus den Diskussionen der letzten Jahre in die Überlegungen einfliessen. So sollen die Dauer der Mietverträge üblichen Standards von 10 Jahren plus Verlängerungsoption entsprechen. Das Bedürfnis nach einer zentralen Anlaufstelle ist unbestritten und soll Priorität haben. Bei baulichen Veränderungen muss die Verwaltung zwingend auch die Vorgaben des Behindetengleichstellunsgesetzes erfüllen. Entsprechende Aufwände sollen aber möglichst gering gehalten werden. Ebenso ist klar, dass möglichst wenig in das Gemeindehaus an der Bahnhofstrasse 19 investiert werden soll. Aus diesen Vorgaben lässt sich die neue Lösung ableiten.

 

Zentrale Anlaufstelle

Neu werden alle Schalterdienste der Allgemeinen Verwaltung wie Einwohnderdienste, Bau und Kanzlei als „One Stop Shop"in den hinterliegenden Trakt des Bodan zusammengefasst. Ebenso werden dort Sitzungszimmer für Stadtrat und Kommissionen bereit gestellt. Damit können alle behindertengerechten Ausbauten an einem Ort konzentriert und in dafür geeigneten Liegenschaften realisiert werden. Die Flächen werden im Rohbau gemietet und müssen von der Stadt selbst ausgebaut werden. Die Bahnhofstrasse 19 eignet sich nach wie vor für Büros der rückwärtigen Dienste von Präsidialamt, Kanzlei, Bau- und Finanzverwaltung. So kann der Investitionsbedarf auf ein Minimum zur Sicherstellung des Betriebes beschränkt werden. Die Sozialen Dienste werden im Konsumhof im Erdgeschoss einquartiert. Damit sind sie nahe von Spitex, Pro Senectute sowie den zentralen Schaltern, von denen auch das Steueramt profitieren kann.

 

Nächste Schritte

Die Stadt muss zur Erfüllung Ihrer gesetzlichen Aufgaben das Funktionieren der Verwaltung sicherstellen. Die Miete von neuen Büros sind entsprechend gebundene Ausgaben, weshalb über diese Lösung keine Abstimmung stattfinden wird. Verbindliche Absichtserklärungen für die Mieten der Liegenschaften sind vorhanden. Nun werden das Projekt fertig ausgearbeitet und die Mietverträge noch dieses Jahr unterzeichnet. Zu diesem Zeitpunkt soll die Bevölkerung dann auch umfassend über die neue Verwaltungslösung informiert werden.

 

Stadtrat Romanshorn


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