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Verzicht auf zentralen Schalter

07.12.2017 15:56



Im direkt beim Bahnhof gelegenen Bodan hätten alle Schalterservices der Einwohnerdienste, Bauverwaltung und Stadtkanzlei als „One Stop Shop" in behindertengerechten Ausbauten zentral zusammengefasst werden sollen. So hätten Synergien genutzt und Effizienzgewinne erzielt werden können. Geplant waren zudem Räumlichkeiten für interne und externe Besprechungen der Abteilungen, Kommissionen und Behörden. Auslöser für das Projekt waren auslaufende Mietverträge für Büros der Abteilungen Bauverwaltung an der Bankstrasse auf den Frühling 2018 sowie Soziale Dienste im Postgebäude auf Ende September 2018.

 

Der Entscheid für den Verzicht steht im Zusammenhang mit der Gemeindeversammlung vom November. Nebst der Ablehnung einer Steuererhöhung bestätigte und verschärfte diese bei der Beratung des defizitären Voranschlags 2018 den Sparkurs des Stadtrates klar. Die Behörde versteht das als Auftrag zur weiteren Entlastung der Erfolgrechnung. In einem ersten Schritt beschloss sie deshalb, den Teil des Verwaltungsprojektes mit den zusätzlichen Besprechungs- und Sitzungszimmern im Bodan zu streichen. Bei der Überprüfung des Konzepts unter den geänderten Voraussetzungen kam die vom Stadtrat eingesetzte Sonderbaukommission gemeinsam mit der Geschäftsleitung der Stadtverwaltung jedoch zum Schluss, dass der Synergieeffekt für den Zentralschalter mit den reduzierten Flächen nicht mehr gegeben und der Spareffekt im Verhältnis zu den verbleibenden Ausbaukosten und der Mietdauer von 10 bis 15 Jahren als zu gering betrachtet wird. Sie beantragte dem Stadtrat darauf den vollständigen Projektabbruch und die Suche nach einer Zwischenlösung. Die Exekutive folgte diesem Antrag an seiner Sitzung vom 5. Dezember 2017.

 

Durch den Verzicht wird der Finanzplan um rund 160‘000 Franken netto pro Jahr entlastet. Zu lösen ist nun jedoch die Frage nach geeigneten Räumlichkeiten für die Bauverwaltung auf den kommenden Frühling. Das Angebot wurde bereits letzten Winter geprüft und war äusserst eingeschränkt. Die Stadt ist mit Anbietern im Gespräch und versucht eine möglichst akzeptable Lösung zu finden. Ebenso sind kleinere Eingriffe am Gemeindehaus unumgänglich, bleiben aber wie üblich auf das Mininum beschränkt. Wie bereits früher gemeldet, ziehen die Sozialen Dienste Ende nächsten Jahres ins Erdgeschoss des Konsumhofs.

 

Stadtrat Romanshorn


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