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Baumfällung aus Sicherheitsgründen

08.02.2018 16:43



Regelmässige Untersuchungen des Holzes der beiden Bäume zeigen seit längerer Zeit einen altersbedingt starken Abbau der Substanz, was sich auf die Stabilität des Gehölzes und damit auf die Sicherheit der Parkbesucherinnen und –besucher auswirken kann. Beurteilt wird die Substanz visuell sowie mit einem Resistographen. Dieses Messgerät zeichnet den Widerstand auf, den das Holz einer fein rotierenden Nadel beim Eindringen in den Stamm entgegensetzt. So lassen sich zuverlässig Faulstellen und Risse lokalisieren.

 

Ein Merkmal der angegriffenen Gesundheit der rund 30 Meter hohen Pappeln ist auch die grosse Menge an Totholz in den Kronen. Angesichts der exponierten Lage der Bäume bei starken Winden und zusammen mit der fortgeschrittenen Stammfäule wird auch deren Statik als mangelhaft beurteilt. Alle Umstände zusammen machen das Fällen der beiden 100 bis 110 Jahre alten Bäume in der nächsten Zeit unumgänglich.

Die städtische Baukommission hat das entsprechende Fällgesuch des Werkhofs Ende 2017 geprüft und ihm stattgegeben. Da sich die beiden Pappeln in der Baumschutzzone befinden, ist die Stadt verpflichtet, den vorhandenen Baumbestand im Interesse von Siedlungsdurchgrünung und ökologischer Qualität zu erhalten wie auch sukzessive zu verjüngen. Als Ersatz werden daher im Frühling 2018 in möglichst geringem Abstand zum bestehenden Standort durch den Werkhof wieder zwei Säulenpappeln gepflanzt.

 


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