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Verkehrsanordnungen werden konkret

27.09.2018 16:15



Die Verkehrsanordnungen für die Bank- und Sternenstrasse sowie Alleestrasse, Mittlere Gasse und Rislenstrasse sind im Juni 2018 für zwanzig Tage öffentlich aufgelegen. Zuständig für das Einwendungsverfahren ist das kantonale Tiefbauamt im Departement für Bau und Umwelt.

 

Wie der Kanton der Stadt im August mitteilte, gingen zur Verkehrsführung Alleestrasse, Mittlere Gasse und Rislenstrasse keine Einwendungen ein. Entsprechend hat der Stadtrat Romanshorn an seiner Sitzung vom 11. September 2018 beschlossen, beim kantonalen Departement für Bau und Umwelt die aktuelle Verkehrsanordnung zu beantragen. Der anfechtbare Entscheid des Departements wird publiziert.  

 

90 Einwendungen hingegen verzeichneten die Verkehrsanordnungen bei der Bank- und Sternenstrasse. Umstritten ist die geplante dauerhafte Sperrung der Bankstrasse beim Bahnübergang für den motorisierten Verkehr, da eine Verlagerung auf die Hafenstrasse befürchtet wird. Gefordert werden für die Hafenstrasse zudem verkehrsberuhigende Massnahmen wie die Einführung von Tempo-30- bzw. Tempo-20-Zonen.

 

Die Forderungen nach tieferen Geschwindigkeitslimiten entsprechen vollumfänglich den Zielsetzungen der Stadt. Der neue Verkehrsrichtplan sieht die Beruhigung mit Ausnahme der Sammelstrassen auf dem ganzen Stadtgebiet flächendeckend vor. Die entsprechende Planung wurde von der Stadt mittels öffentlichem Mitwirkungsverfahren bekannt gemacht, vom Kanton vorgeprüft und steht unterdessen kurz vor dem Erlass.

 

Vor einer Umsetzung verlangt der Kanton gestützt auf die Signalisationsverordnung ein Verkehrsgutachten, welches die erforderlichen Massnahmen begründet. Für die notwendige Datenerhebung hat die Stadt umgehend reagiert. Seit Mitte September werden an der Bankstrasse zwischen Färbergasse und Bahnübergang die Geschwindigkeit des motorisierten Verkehrs gemessen und die Fahrzeuge gezählt.

 

Da die Bankstrasse im Bereich des Bahnübergangs überdies von September bis November sowieso wegen Werkleitungsarbeiten gesperrt ist, können Messungen mit und ohne Sperre gemacht und verglichen werden. Diese dienen als Grundlage für das Verkehrsgutachten. Nach Auswertung der Daten wird der Stadtrat die Verkehrsanordnungen bzw. Verkehrskonzeption erneut überprüfen und Zielsetzungen allenfalls anpassen.

 

Als Grundlage für mögliche Verkehrsberuhigungen dient das geforderte Verkehrsgutachten. Für verkehrsberuhigende Massnahmen etwa auf der Salmsacher-, Rüti- und Hafenstrasse hat der Stadtrat im Budget 2019 einen Betrag von 30‘000 Franken eingestellt. Voraussetzung für eine Umsetzung ist die Zustimmung der Stimmbürger zu diesen Mitteln an der Budgetgemeinde vom 5. November 2018.  

 

Da die Bedürfnisse aller Anwohner an verschiedenen Lagen gleichermassen berücksichtigt werden sollen, ist es grundsätzliches Ziel des Stadtrats, nach Abwägen der Fakten eine möglichst für alle Bewohner der Innenstadt tragbare Lösung zu finden.

 

Stadt Romanshorn

Ressort Verkehr und Integration


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