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Schulen und Stadt gemeinsam in der Entwicklung des Bildungs- und Bewe-gungscampus unterwegs

01.11.2018 16:30



Die Primarschule, die Sekundarschule und die Stadt haben zusammen mit der Kantonsschule ein Gemeindesportanlagekonzept (GESAK) erarbeitet. Das Ziel des GESAK ist einerseits die vorhandenen Anlagen und Bedürfnisse der Schulen, Vereine sowie der Bevölkerung zu erheben. Andererseits sollen damit auch die Grundlagen für die Weiterentwicklung der Sport- und Bewegungsräume geschaffen werden. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Bildungs- und Bewegungscampus mitten in Romanshorn.

 

Die Körperschaften planen gemeinsam

Anlässlich einer gemeinsamen Sitzung im September 2014 wurde der Grundstein für das körperschaftsübergreifende Projekt gelegt. Die Behörden sprachen sich damals für eine gemeinsame Entwicklung des Bildungs- und Bewegungscampus aus und erklärten einstimmig die folgenden Absichten:

a)     Die Behörden definieren eine verbindliche Entwicklungsstrategie mit Festlegung des Raumbedarfs bis 2030.

b)    Die Behörden verpflichten sich, ihre öffentlichen Einrichtungen und Infrastrukturanlagen gemeinsam zu planen und Finanzierungen zu koordinieren.

c)     Das Projekt eines Bildungs-, Sport- und Freizeit-Campus im Gebiet Weitenzelg wird von den Behörden als Planungsgrundlage weiterverfolgt.

 

Enge Zusammenarbeit für die Erstellung des Konzepts

Unter der Federführung der Stadt konnte die Erstellung des GESAKs Ende 2017 initialisiert und das für Sportplatzplanungen bekannte Büro bha team ingenieure ag für das Projekt gewonnen werden. In enger Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro und unter der Leitung von Stadträtin Petra Keel führten die Körperschaften mit umfassenden Eigenleistungen eine Bestandes- und Bedürfniserhebung bei den beteiligten Nutzergruppen durch. Die Resultate aus diesen Erhebungen wurden durch das Ingenieurbüro analysiert, daraus der Handlungsbedarf zusammen mit einer Entwicklungsstrategie ermittelt und alles im GESAK festgehalten. Das finalisierte Konzept wurde von den Behörden der Stadt sowie den drei Schulen verabschiedet.

 

Belegungskapazitäten der Hallen und Sportplätze stossen an Grenzen

Die Analysen zeigten, dass die bestehenden Sportanlagen durch die Schulen und Vereine voll ausgelastet werden. Der Blick auf die laufende Sanierung der Kantisporthalle, welche vom Frühling bis Herbst 2019 dauert und geschlossene Sporthallen zur Folge haben wird, zeigt, dass sich die Situation um den benötigten Hallenraum weiter zuspitzen wird. Es entsteht ein akuter Bedarf für alternativen Sportraum. Weiter zeigten die Analysen, dass bei den von der Stadt betriebenen Sportplätzen ein dringender Sanierungsbedarf besteht und dass in den kommenden Jahren mindestens eine zusätzliche Zweifachhalle notwendig ist, damit der Betrieb der Schulen und Vereine weiterhin aufrechterhalten werden kann.

 

Alternative Sporträume für Schulen und Vereine in Sicht

Um die entstehenden Engpässe überbrücken zu können und auch um das bestehende Angebot zu ergänzen, sind auf dem Bildungs- und Bewegungscampus verschiedene Projekte geplant. So sollen neben zwei Beach-Volleyballfeldern, welche durch die Kantonsschule finanziert werden, eine Finnenbahn sowie eine Street-Workout-Anlage entstehen. Die Finnenbahn soll auf dem Boden der Primar- sowie Kantonsschule angesiedelt und von der Stadt finanziert werden. Für die Street-Workout-Anlage, welche neben den Beach-Volleyball-Feldern aufgebaut werden soll, wurde bereits ein privater Sponsor gefunden. Auch die dringend notwendige Sanierung der Sportplätze wurde angedacht und soll mit dem im Budget 2019 der Stadt eingestellten Projektierungskredit weiter vorangetrieben werden. Das daraus entstehende Sanierungsprojekt wird zu einem späteren Zeitpunkt der Romanshorner Stimmbevölkerung für eine Urnenabstimmung vorgelegt werden. Die Umsetzung dieser Projekte kann nur mit dem Einverständnis der jeweiligen Grundeigentümer erfolgen.

 

Langfristige Entlastung mit einer Mehrzweckhalle

Auch mit der Schaffung von alternativem Sportraum, wie den geplanten Outdoor-Anlagen, bleibt der Bedarf bezüglich der Sporthallen hoch. Zusätzlich sind aber auch Kapazitäten im Bereich „Mehrzweckraum“ gefordert. Dies wird im Massnahmenkatalog des GESAKs ebenfalls festgehalten. Die Behörden aller Körperschaften werden dies gemeinsam weiterverfolgen und sich geeint zugunsten der Begegnungs-, Sport- und Bewegungsräume der Stadt einsetzen.

 

Primarschule, Sekundarschule, Kantonsschule und Stadt Romanshorn


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