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EW schenkt Stadt neuen Badesteg

30.11.2018 07:32



Das entsprechende Baugesuch für den Neubau wird bereits am 30. November 2018 aufgelegt, wie die zuständige Stadträtin Petra Keel, Ressortverantwortliche Freizeit und Sport, erklärt. Das überaus grosszügige Geschenk des EWs freue sie und den gesamten Stadtrat ausserordentlich. „Es ist nobel, dass das EW zum Jubiläum einmal mehr nachhaltig in die städtische Infrastruktur investiert. Und dies an einem Ort, der für Bewohner wie Touristen seit über 50 Jahren ein ganzjähriges Magnet darstellt."

 

Die Freude über das gemeinsame Projekt beruhe auf Gegenseitigkeit, betont Markus Villiger, Verwaltungsrat des EW Romanshorn, der das Projekt seitens EW begleitet. „Bei der Vorbereitung des Jubiläums sind wir an die Stadt herangetreten, um Ideen und Wünsche für eine allfällige Schenkung abzuholen. Die Verantwortlichen waren gerade intensiv mit der Planung der nun laufenden Arbeiten zur Steigerung der Attraktivität und Kundenfreundlichkeit des Seebads beschäftigt."

 

Neuer Steg gemeinsame Idee

„Es war exakt der richtige Zeitpunkt für diesen Austausch", erinnert sich Keel. Denn zur bereits realisierten Flachwasserzone des Bads gehört auch ein neuer Steg, der anfangs 2018 wegen der Kälteperiode und dem tiefem Wasserstand nur mit massiven Mehrkosten hätte realisiert werden können. Aus Budgetgründen verzichtete man darauf, plante ihn jedoch für die Saison 2019 fix ein. Vorgesehen war eine einfache, funktionale und sichere Ausführung für Badegäste jeden Alters.

 

„Bei der Diskussion möglicher Vorhaben fanden EW und Stadt dann schnell zusammen", so Villiger. Es entstand die gemeinsame Idee eines Badestegs, der über die reine Zweckmässigkeit hinaus Annehmlichkeiten bietet. „Das Projekt, eine solide Stahlkonstruktion, besteht aus drei Teilen: einem stufenlosen, mehrere Meter langen und rollstuhlgängigen Uferzugang, einer Plattform mit Aufenthaltsqualität sowie dem eigentlichen Einstieg ins Wasser." Evaluiert werde derzeit noch das Oberflächenmaterial der Anlage. „Vorrang dafür hat die Sicherheit aller Benützenden", so Villiger.

 

Geschenk folgt langer Tradition

Mit dieser Unterstützung folgt die 1869 gegründete Brunnen-Korporation und heutige Genossenschaft EW Romanshorn einer langen Tradition. Bereits die Gründungsstatuten enthielten einen entsprechenden Passus zur „Förderung öffentlicher Interessen des Orts", vorausgesetzt der Betrieb der Wasserversorgung und ab 1894 auch der Elektrizitätsversorgung sei selbsttragend. So erhielt bereits 1911 der Bau der ersten Seebadi 74‘000 Franken, über die Jahrzehnte folgten diverse weitere Schenkungen für Gebäude und Infrastruktur der Gemeinde und späteren Stadt Romanshorn.

 

„Möglich macht auch diese Zuwendung im Jubiläumsjahr eine starke lokale wie regionale Marktposition unserer Genossenschaft", hält Villiger fest. Dies trotz oder gerade wegen den wettbewerbsfähigen Wasser- und Energiepreisen mit einem hervorragenden Leistungsverhältnis.

 

Genossenschaft EW Romanshorn
Stadtrat Romanshorn


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