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Damit für alle eine Narzisse blüht

Nicht alle der 11'500 Dichternarzissen-Zwiebeln kamen bei der Pflanzaktion auf der Schlossbergwiese kürzlich unter die Erde. Eine Werkgruppe der Sekundarschule hat das Werk jetzt vollbracht.

Die 12 Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse vergruben unter Anleitung und mit Hilfe der Stadtgärtner und des Werkhofs die restlichen gut 3500 Frühlingszwiebeln im Rahmen des dienstäglichen Werkunterrichts. Ihr Lehrer Stöff Sutter: "Ich finde es immer schön, wenn wir im Werken etwas Konkretes tun können - und wenn das dazu noch der Allgemeinheit dient... umso schöner." Die Idee kam ihm, als sich an der öffentlichen Pflanzaktion abzeichnete, dass wegen dem nur mittelprächtigen Wetter nicht alle Narzissen gepflanzt werden können.

Der beherzte mehrstündige Einsatz machte es nun möglich, dass im Frühling, wenn sich die Schlossbergwiese in ein Blütenmeer aus tausenden, schneeweissen Dichternarzissen verwandeln wird, symbolisch für jede Einwohnerin und jeden Einwohner der Hafenstadt eine Blume blüht. Genau das war auch das Ziel der von der Stadt zusammen mit dem Romanshorner Gartengestalter Marcel Metzger initiierten Aktion.

"Wir wissen dieses Engagement der Sekschüler natürlich sehr zu schätzen", freut sich Stadtpräsident Roger Martin. Das sei - neben der Büetz - ein wertvolles Zeichen dafür, dass sich auch die Jugend der Hafenstadt wiederfindet, wenn die Blumen blühen. "Dafür werden wir uns noch bedanken", verspricht der Stapi.

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Weitere Informationen zum Projekt:
Medienmeldung vom 31. Oktober 2021: hier
Medienmeldung vom14. Oktober 2021: hier

Auch durch ihren Einsatz verwandelt sich die Schlossbergwiese im Frühling in ein Blütenmeer aus schneeweissen Dichternarzissen. Im Bild die Sek-Schülerinnen Samira (links) und Silan. Bild: Sekundarschule Romanshorn