Verkehr
Beschreibung Verkehr
Die Dienststelle Verkehr entwickelt die zukünftigen Verkehrsinfrastrukturen und Mobilitätsangebote. Die Abstimmung von Siedlung und Verkehr steht im Vordergrund, um attraktive, sichere und hindernisfreie Strassenräume und Plätze zu gestalten. Im öffentlichen Verkehr plant und erstellt sie die Businfrastrukturen und stellt die Finanzierung der Stadtbeiträge an den Regionalverkehr sicher. Sie stellt die Umsetzung der Massnahmen des Agglomerationsprogramms sicher. Die Dienststelle Verkehr bereitet die Geschäfte für die Verkehrskommission vor.
Gemeinsam die Verkehrswege von morgen gestalten
Romanshorn wächst – und mit der Stadt steigen auch die Ansprüche an sichere, attraktive und zukunftsfähige Verkehrswege. Damit unser Verkehrsnetz auch morgen funktioniert, legt die Stadt drei aufeinander abgestimmte Konzepte vor:
- Erschliessungskonzept Bahnhof – Stadtkern – Hafenbecken
- Fuss- und Veloverkehrskonzept
- Parkierungskonzept mit neuem Parkierungsreglement
Diese drei Geschäfte werden ab Freitag, 29. August bis Sonntag, 5. Oktober 2025 zur öffentlichen Mitwirkung freigegeben. Alle Einwohnerinnen und Einwohner sind eingeladen, ihre Meinung einzubringen und die Zukunft Romanshorns aktiv mitzugestalten.
1. Erschliessungskonzept – Räume neu ordnen und sichern
Ziel ist es, den Durchgangsverkehr in der Innenstadt zu verringern, die Sicherheit in den Quartieren zu erhöhen und die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Kernstück bilden sogenannte Quartierkammern, die Durchgangsverkehr verhindern, ohne die Erreichbarkeit der Liegenschaften einzuschränken. Die Umsetzung erfolgt etappenweise ab 2025.
2. Fuss- und Veloverkehrskonzept – Sicherere und bessere Verbindungen
Das Konzept stärkt den Langsamverkehr und macht das Gehen und Velofahren im Alltag wie auch in der Freizeit attraktiver. Grundlage sind eine umfassende Analyse des Wegnetzes, die Erfassung von Schwachstellen und darauf abgestimmte Massnahmen.
3. Parkierungskonzept und -reglement – Weniger Suchverkehr, mehr Lebensqualität
Die Stadt ordnet das Parkieren auf öffentlichem Grund neu. Das Konzept sieht eine zonenweise Gliederung mit unterschiedlichen Regeln für Seeufer, Stadtkern, Wohnquartiere und Industrie vor. Ergänzend dazu regelt ein neues Parkierungsreglement maximale Gebühren, Zuständigkeiten und Kontrollfragen.
Ihre Meinung zählt – jetzt mitwirken!
Alle Unterlagen sind vom 29. August bis 5. Oktober 2025 online unter www.mitwirken-romanshorn.ch oder in der Bauverwaltung (Bahnhofstrasse 13) einsehbar. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich zu informieren und Ihre Rückmeldung einzubringen – gemeinsam gestalten wir ein sicheres, lebenswertes Romanshorn.
Gesamtverkehrskonzept Romanshorn
Mit dem Gesamtverkehrskonzept (GVK) werden die planerischen Grundlagen und Massnahmen zur Bewältigung der Herausforderungen der Verkehrsentwicklung für die kommenden 15 bis 20 Jahre gelegt. Die gesamte Breite der Themen im Sinne einer konzeptionellen Gesamtsicht werden abgedeckt und die nebst dem bestehenden Verkehrsnetz auch künftige Entwicklungen in Romanshorn berücksichtigt. Es wird aufgezeigt, wie die zukünftige Verkehrsbelastung bewältigt werden kann. Neben einer nachhaltigen Verkehrsmittelwahl wird dabei auch der Aspekt der Förderung kurzer Wege sowie der Verbesserung der Wohn- und Aufenthaltsqualität beleuchtet.
Das GVK ist handlungsorientiert ausgerichtet, die einzelnen Verkehrsarten (motorisierter Individualverkehr: MIV, öffentlicher Verkehr: ÖV, Fuss- und Veloverkehr: FVV) und ein Massnahmenplan inkl. zeitliche Etappierung sind enthalten. Eine kompakte Massnahmendokumentation in Form einer Massnahmenliste und Massnahmenblättern sind erstellt.
Download Unterlagen:
Mitwirkungsbericht Gesamtverkehrskonzept
Gesamtverkehrskonzept Romanshorn (GVK)
Gesamtverkehrskonzept Kurzfassung
Agglomerationsprogramm
Das Agglomerationsprogramm ist ein Planungs- und Führungsinstrument, welches es den beteiligten Städten und Gemeinden erlaubt, ihre vielfältigen Herausforde-rungen bei der Abstimmung zwischen Siedlung und Verkehr koordiniert, effizient und wirksam anzugehen und sich entsprechend den Grundsätzen der Nachhaltig-keit zu entwickeln.
Die Städte Romanshorn und Amriswil haben zusammen mit den angrenzenden Gemeinden Hefenhofen, Uttwil, Salmsach und Egnach sowie der Regio St. Gallen-Bodensee eine gemeinsame Agglomerationsplanung erarbeitet.
Mit dem Agglomerationsprogramm wird ein Gesamtkonzept erarbeitet, das Sied-lungsentwicklung und Verkehr koordiniert und die Umwelt mit einbezieht. Es schlägt priorisierte Massnahmen zu den verschiedenen Verkehrsträgern und zur Siedlungsentwicklung vor. Es ist das Instrument, mit welchem dem Bund ein Antrag auf Mitfinanzierung der Infrastrukturen gestellt wird.
Die Unterlagen des Agglomerationsprogramms (3. Generation) wurden Ende 2016 dem Bund zur Genehmigung eingereicht, die der 4. Generation Ende 2021.
Kontaktpersonen Verkehr
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Andreas Schuster
Funktion- Abteilungsleiter Bau, Umwelt und Verkehr
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Roger Di Pierri
Funktion- Bereichsleiter Tiefbau